Flussbereich: 2 ~ 720 m³/h Kopfbereich: 5 ~ 125 m Anwendbare Temperatur:...
Eine Magnetpumpe ist eine Art dichtungslose Pumpe, die Magnetkraft nutzt, um Drehmoment vom Motor auf das Laufrad zu übertragen. Im Gegensatz zu herkömmlichen Pumpen ist sie nicht auf eine mechanische Wellendichtung angewiesen. Stattdessen treibt der innere Magnet das Laufrad über einen äußeren Magneten an und isoliert so die Flüssigkeit vollständig vom Motor.
Aufgrund dieser Bauweise eignen sich Magnetkupplungspumpen besonders für die Förderung gefährlicher, korrosiver oder hochreiner Flüssigkeiten. Da es keine direkte Schachtdurchdringung gibt, wird das Leckagerisiko deutlich reduziert, was die Sicherheit erhöht und die Wartungskosten senkt.
Das Kernarbeitsprinzip von a Magnetpumpe ist einfach, aber effektiv. Der Motor dreht einen externen Magneten, der ein Magnetfeld erzeugt. Dieses Feld treibt den mit dem Laufrad verbundenen internen Magneten an und bewirkt, dass sich die Flüssigkeit durch Zentrifugalkraft bewegt.
Da die Pumpenkammer vollständig abgedichtet ist, eignen sich Magnetkreiselpumpen ideal für den Dauerbetrieb, bei dem Leckagen, Verunreinigungen oder Verdunstung vermieden werden müssen.
Diese Vorteile machen Magnetpumpen zu einer beliebten Wahl in der chemischen Verarbeitung, in Labors und in Präzisionsfertigungsumgebungen.
Eine Magnetpumpe wird häufig in Branchen eingesetzt, die eine strenge Leckagekontrolle und Flüssigkeitsreinheit erfordern. Von kleinen Laborsystemen bis hin zu großen Industrielinien passen sich magnetisch angetriebene Pumpen gut an unterschiedliche Betriebsmaßstäbe an.
| Industrie | Allgemeine Anwendungen |
| Chemische Verarbeitung | Säuren, Laugen, Lösungsmittel und chemische Übertragung |
| Pharmazeutisch | Hochreine Flüssigkeiten und sensible Formulierungen |
| Elektronik | Chemische Bäder und PCB-Verarbeitungsflüssigkeiten |
| Wasseraufbereitung | Chemische Dosier- und Zirkulationssysteme |
Die Auswahl der richtigen Magnetpumpe erfordert mehr als nur die Abstimmung von Durchfluss und Druck. Da keine Gleitringdichtung vorhanden ist, hängen die interne Kühlung und Schmierung von der gepumpten Flüssigkeit selbst ab.
Stellen Sie stets sicher, dass die erforderliche Fördermenge und Förderhöhe innerhalb der Leistungskurve der Pumpe liegen. Der Betrieb außerhalb des empfohlenen Bereichs kann zu einer übermäßigen Hitzeentwicklung im Inneren der Pumpe führen.
Magnetische Kreiselpumpen funktionieren am besten mit sauberen, niedrigviskosen Flüssigkeiten. Flüssigkeiten, die Feststoffe enthalten oder eine sehr hohe Viskosität aufweisen, können die Effizienz verringern und die Lebensdauer der Pumpe verkürzen.
Zu den gängigen Materialien gehören Edelstahl, PP und Fluorkunststoffe. Das Pumpenmaterial sollte auf der Grundlage von Korrosionsbeständigkeit, Temperaturgrenzen und chemischer Verträglichkeit ausgewählt werden.
Obwohl Magnetpumpen für ihren geringen Wartungsaufwand bekannt sind, ist der ordnungsgemäße Betrieb dennoch unerlässlich. Trockenlauf sollte grundsätzlich vermieden werden, da die Flüssigkeit zum Kühlen und Schmieren interner Komponenten benötigt wird.
Eine Magnetpumpe bietet eine zuverlässige und sichere Lösung für den Flüssigkeitstransfer, wenn Leckagen keine Option sind. Bei richtiger Auswahl und richtigem Betrieb liefern Magnetkupplungspumpen stabile Leistung, reduzierte Ausfallzeiten und niedrigere Lebenszeitkosten, was sie zu einer intelligenten Investition für moderne Industriesysteme macht.